21

19:05

ich weiss es ist ein klischee wenn man sagt, dass das leben viel zu kurz ist um auch nur ansatzweise dem rausch der zeit entfliehen zu können. nun stehe ich also schon seit 21 jahren hier. 21, in amerika wohl der grösste schritt für einen postpubertären teenager, der im rausch die erlösung von trauer oder wut findet. doch für mich spielt das alles nicht wirklich eine rolle, ob da jetzt eine 1 statt eine 0 steht, schlussendlich sehe ich immer noch aus wie eine frisch gebackene primarklässlerin. wenigstens brauche ich mir im hohen alter dann weniger sorgen um falten zu machen. und ich glaube auch nicht, dass sich meine geschichten, die währen den letzten 21 jahren geschrieben wurden, stark von anderen unterscheidet. dass sich auf einmal utopische gegebenheiten bewahrheiten oder ich aus der asche aufsteige wie ein kürzlich verkokelter phönix. ich glaube ich habe im vergangenen jahr viel gelernt…vermutlich mehr als in 3 jahren wirtschaftsmittelschule, wobei sich der geschichtsunterricht am ende mehr um fussball als um den aufstrebenden nationalsozialismus gedreht hat. oft höre ich, dass ich mich verändert habe. darüber bin ich froh. wie oft wollte ich schreien und bin trotz allem still geblieben, wie oft musste ich mir sagen, dass sich alles wieder einrenken wird und wie oft widersprach ich mir gleich wieder selber. ich bin froh wie alles gekommen ist, viel zu viele menschen klammern sich an ihre gewohnheiten und vergessen oder verdrängen dabei, was ihnen eigentlich wirklich gut tun würde. Auf alle fälle ist mein akku geladen und ich lasse mich von den nächsten 365 tagen überraschen. Crossed fingers

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